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Der bayerische Liedermacher Hans
Söllner aus den Alpen nimmt kein Blatt vor den Mund, ist der erfolgreichste
seiner Art in Deutschland und trotzdem hört man ihn nie im Radio
und sah ihn auch nie im deutschen Fernsehen. Er und seine Fans haben eine
scheinbar ganz andere Auffassung von Freiheit, Toleranz und Respekt wie
der Staat, in dem sie leben.
Der Dokumentarfilm beobachtet den Liedermacher bei seiner Arbeit, versucht Lebenserfahrungen, Weisheiten, Alltag und künstlerische Umsetzung des Rebellen in Verbindung zu setzen: Warum kämpft er so rastlos und energisch gegen diesen Staat, warum wird er gehasst wie geliebt, warum scheinen die Fronten zwischen »staatsfreundlich« und »mitdenken« so verhärtet und dies gerade in dem scheinbar so beispielhaft freiheitlichen Deutschland. Vor allem seine Sympwathie zu Hanf und seine mutigen Äußerungen
gegen die Obrigkeit machen ihn zu dem am meisten verfolgten Künstler
in Deutschland, aber auch zu einem Sprachrohr für abertausende
Gleichgesinnte; ausverkaufte Konzerte, Prozesse und Hausdurchsuchungen,
aber vor allem eben Ohnmacht und Zustimmung zerren an dem bayerischen
Rasta und prägen dieses Phänomen. |
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Hans Söllner - Liedermacher Gabi Benkert - Exfreundin Achim Bergmann - Trikont- Unsere Stimme München Peter Mühltaler - Tourneeleitung Jürgen Barto Christoph Süß - BR Jugendprogramm Jürgen Arnold - Rechtsanwalt Söllner Peter Reisinger - Richter am Amtsgericht Laufen Gerd Schneider - Redakteur ORF Salzburg das Söllnerteam Kamera - Axel Kindermann |